Tennisclub Neuenkirchen 1998 e. V.Tennisclub Neuenkirchen 1998 e. V.

Satzung

 

§ 1 Zweck des Vereins

 

1.     Der Verein hat den Zweck, den Tennissport zu pflegen, insbesondere auch die Jugend für
        diesen Sport zu begeistern und unter den Mitgliedern die Geselligkeit zu fördern.
 

2.     Der Verein verfolgt durch selbstlose Förderung des Sports ausschließlich und unmittelbar
        gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordung. Die Mittel des Vereins einschließlich
        etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.
 

3.     Er ist politisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Deutschen Tennisverbandes.

 

§ 2 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

1.     Der Verein führt den Namen „Tennisclub Neuenkirchen 1998“ und hat seinen Sitz in
        Neuenkirchen. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Name wird
        sodann mit dem Zusatz versehen „eingetragener Verein“ („e. V.“).
 

2.     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1.     Mitglied kann jeder gut beleumundete Tennisfreund werden.
 

2.     Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern, sowie außerordentlichen
        Mitgliedern.
 

3.     Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können
        durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die
        Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung
        befreit.
 

4.     Ordentliche Mitglieder sind die Gründungsmitglieder sowie solche Mitglieder, welche durch
        einfachen Mehrheitsbeschluss des Vorstandes in den Kreis der ordentlichen Mitglieder
        aufgenommen werden.
 

5.     Außerordentliche Mitglieder sind alle übrigen Mitglieder.
 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.     Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben nur ordentliche Mitglieder.
 

2.     Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der
        Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen
        des Vereins teilzunehmen.
 

3.     Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich
        entstandene Auslagen.
 

4.     Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
        sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung
        oder beim Erlöschen des Vereins dürfen sie nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und
        den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.
 

5.     Die Mitglieder sind verpflichtet,
 

        a) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,

        b) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,

        c) den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

 

1.     Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit
        einfacher Mehrheit.
 

2.     Die Mitgliedschaft endet

        a) durch Tod,
        b) durch Austritt,
        c) durch Ausschluss.
 

3.     Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine
        vierteljährliche Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres einzuhalten.
 

4.     Der Ausschluss erfolgt

         a) wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung von
              3 Monatsraten im Rückstand ist,

         b) bei groben oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die
              Interessen des Vereins,

         c) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens,

         d) wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens,

         e) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.
 

5.     Wird der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht innerhalb von vier Wochen angefochten,
        so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei
        unrechtmäßig.
 

6.     Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,
        unbeschadet des Anspruches des Vereins auf rückständige Beitragsforderung. Eine
        Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 6 Aufnahmegebühr und Jahresbetrag

 

1.     Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe in der
        Beitragsordnung festgelegt ist. Diese wird vom Kreis der ordentlichen Mitglieder mit einfacher
        Mehrheit festgesetzt.
 

2.     Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt,
        ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.
 

3.     Neu eintretende Mitglieder sind erst dann teilnahmeberechtigt, wenn die Aufnahmegebühr
        vollständig entrichtet ist. Ausnahmen kann der Vorstand gewähren.
 

4.     Der gesamte Jahresbetrag ist bis spätestens 31. März des laufenden Jahres zu zahlen.
 

5.     Die aktive Sportbeteiligung kann durch den Vorstand vor Bezahlung des halben Jahresbeitrages
        untersagt werden.

 

§ 7 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:
 

        1.     Der Vorstand,

        2.     die Mitgliederversammlung

 

§ 8 Der Vorstand

 

1.     Der Vorstand besteht aus:
 

        a)    dem 1. Vorsitzenden,
        b)    dem 2. Vorsitzenden und gleichzeitig dem Kassenwart
        c)     dem Schriftführer
        d)    dem Sportwart
        e)    dem Zeugwart
 

2.     Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je 2 Vorstandsmitgliedern gemeinsam
        vertreten.
 

3.     Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des
        Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
 

4.     Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 500 € belasten, ist
        sowohl der 1. Vorsitzende als auch der 2. Vorsitzende bevollmächtigt. Die Vollmacht des
        2. Vorsitzenden gilt im Innenverhältnis jedoch nur für den Fall der Verhinderung des
        1. Vorsitzenden. Für den Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als 1.000 €
        belasten und für Dienstverträge braucht der Vorstand die Zustimmung des
        Vereinsausschusses. Für Grundstücksverträge wird die Vertretungsmacht des Vorstandes
        insbesondere eingeschränkt, als hierfür die Zustimmung der Mitgliederversammlung
        erforderlich ist.
 

5.     Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
        Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassierers und eines weiteren
        Vorstandsmitgliedes.
 

6.     Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er
        bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des
        Vorstandes ist möglich.
 

7.     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei
        dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig,
        wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss
        der 1. Vorsitzender bzw. der 2. Vorsitzender binnen 3 Tagen eine 2. Sitzung mit derselben
        Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
        Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der 2. Versammlung ist auf diese
        besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher
        Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
        des Sitzungsleiters.
 

8.     Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht,
        einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

 

§ 9 Die Mitgliederversammlung

 

1.     Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des
        Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
 

2.     Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von
        mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
 

3.     Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
        Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe
        des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter
        Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche
        einzuladen.
 

4.     Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Mitglieder
        anwesend sind.

        Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen drei Wochen eine zweite Versammlung
        mit  derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der
        erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf
        diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.

 

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung 

 

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
 

       1.     Die Wahl des Vorstandes.
 

       2.     Die Wahl von zwei Kassenprüfern für die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben
               das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung zu überprüfen. Über die Prüfung der
               gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu
               erstatten.
 

       3.     Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des
               Prüfungsberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.
 

       4.     Aufstellung des Haushaltsplanes.
 

       5.     Ernennung von Ehrenmitgliedern.
 

       6.     Der Beschluss über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand
               unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
 

       7.     Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

1.     Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der
        2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzen-den bestimmter Stellvertreter.
 

2.     Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der
        abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere
        Stimmenmehrheit vor.
 

        Eine Vertretung in der Stimmenabgabe ist unzulässig.
 

3.     Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche
        Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
 

4.     Die Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt
        geheim, wenn ein Mitglied darauf anträgt, sonst durch offene Abstimmung.
 

5.     Für die Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder sowie der Kassenprüfer ist die
        einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist
        gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der
        zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
 

6.     Bewerben sich mehr als zwei Personen für die in Absatz 5 aufgeführten Ämter und erreicht
        keine die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl
        zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültigen abgegebenen
        Stimmen erzielt haben. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen
        Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet
        das Los.

 

§ 12 Beurkundung von Beschlüssen; Niederschriften

 

1.     Die Beschlüsse des Vorstandes, des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlungen
        sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu
        unterzeichnen.
 

2.     Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom
        Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 13 Satzungsänderung

 

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragrafen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.

 

§ 14 Vermögen

 

1.     Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des
        Vereinszweckes verwendet.
 

2.     Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
        unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 15 Vereinsauflösung

 

1.     Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei drei
        Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
 

2.     Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.
 

3.     Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks,
        fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den
        gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachanlagen übersteigt, an die Gemeinde
        Neuenkirchen, die es ausschließlich für die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens zu
        verwenden hat.